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Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)

Ein modernes nichtinvasives Hirnstimulationsverfahren

Die tDCS ist ein modernes, nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren. Dabei wird das Gehirn über zwei Elektroden,
die auf der Kopfhaut platziert werden, mit einem sehr schwachen elektrischen Gleichstrom (1-2 mA) stimuliert.

Ziel der Behandlung ist es, die Aktivität bestimmter Hirnregionen gezielt zu modulieren - entweder zu fördern (anregend) oder zu dämpfen (hemmend), je nach therapeutischem Bedarf. Die Wirkung entfaltet sich dabei nicht nur während der Anwendung, sondern auch durch eine erhöhte Plastizität (Lernfähigkeit) der Nervenverbindungen - das Gehirn kann nach der Stimulation besser lernen,
neue Muster zu entwickeln und zu festigen.

Die Methode ist schmerzfrei, gut verträglich und wird seit vielen Jahren in der
neurologischen und psychologischen Forschung und Therapie eingesetzt.

Anwendungsgebiete

  • Depressionen
  • AD(H)S
  • Chronische Müdigkeit / Fatigue
  • Angststörungen oder Zwänge
  • Schmerzsyndrome (Migräne, Fibromyalgie)
  • Schlaganfall-Rehabilitation
  • Peak-Performance